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Handwerkzeuge

Zangen, Schlüssel und Schraubendreher.

Schneller Einsatz mit Handwerkzeugen.

Viele Arbeiten lassen sich mit Handwerkzeugen schnell und einfach erledigen. Große Maschinen sind in diesen Fällen gar nicht nötig. Zur Grundausstattung für professionelle Handwerker und für Profi-Heimwerker gehören unterschiedliche Zangen und Rohwerkzeuge, Abzieher, Schraubenschlüssel und Schraubendreher. Außerdem kommen häufig auch Spannwerkzeuge und Zwingen zum Einsatz.

Stellen Sie sich Ihr persönliches Sortiment an Werkzeugen zusammen und Sie sind bestens gerüstet für alle anfallenden Aufgaben.

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Handwerkzeuge richtig einsetzen

Manuelle Werkzeuge sind seit Jahrtausenden in Gebrauch. Der Mensch begann bereits in der Steinzeit mit der Herstellung und Verwendung von Werkzeugen, um seinen eigenen Körper um entscheidende Funktionen zu erweitern. Der Begriff „Werkzeug“ tritt im 12. Jahrhundert erstmals auf und wird seitdem für Vorrichtungen verwendet, mit denen man mechanisch auf andere Materialien einwirken kann.

Handwerkzeuge können nach ihrer Funktion eingeteilt werden. Es geht darum, etwas zu bewegen bzw. zu halten (Zangen und Spannwerkzeuge), umzuformen (bestes Beispiel ist der Hammer), zu trennen (Hobel und Stechbeitel) oder zu verbinden (Schraubendreher und Schraubenschlüssel).

Bewegen und Fixieren: Zangen und Spannwerkzeug

Eine Zange (von althochdeutsch zanga: ‚Beißerin‘) wird verwendet, um ein Werkstück zu fixieren oder zu bearbeiten. Sie unterscheidet sich je nach ihren Wirkstellen und besitzt entweder Greifbacken – so zum Beispiel die Gripzange und Rohrzange – oder Schneiden, wie etwa die Abisolierzangen und Seitenschneider.

Der Schraubstock gehört zur Grundausstattung jeder Werkbank. Mit einem Schraubstock lassen sich Werkstücke einfach fixieren. Für Mechaniker und Monteure gibt es jeweils unterschiedliche Schraubstöcke. Sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Form.

Eine zweite Möglichkeit, um Werkstücke festzustellen, sind Zwingen. Je nach Anwendung unterscheidet man die klassische Schraubzwinge, Verlegezwinge und Sprosseneisen-Zwinge. Die Sprosseneisen-Zwinge ist besonders flexibel einsetzbar und lässt sich mit diversem Zubehör beliebig erweitern.

Trennen: Hobel und Stechbeitel

Der älteste noch erhaltene Hobel stammt aus der römischen Kaiserzeit. Der Aufbau hat sich seitdem nur marginal verändert. Er besteht nach wie vor aus dem Hobelkörper, der aus Holz oder Metall gefertigt wird, dem Hobeleisen aus Werkzeugstahl und einer Spannvorrichtung, um das Hobeleisen zu fixieren. Hirnholzhobel und Putzhobel folgen diesem Muster und werden für gerade Flächen verwendet.

Der Stechbeitel ist das klassische Werkzeug für die Holzbearbeitung und kann mit oder ohne Klopfholz verwendet werden. Kleinere Stechbeitel werden auch als Stecheisen bezeichnet. Man unterscheidet flache Formen sowie Hohlbeitel, Kantenbeitel und Drechselbeitel, auch Dreheisen genannt.

Verbinden: Schraubendreher und Schraubenschlüssel

Schraubendreher bzw. Schraubenzieher wurden mit der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts relevant: Bis dahin mussten die Gewinde von Schrauben mühsam mit der Hand gefeilt werden. Man unterscheidet Schlitz-, Kreuzschlitz-, Sechskant- und Torx-Schraubendreher. Für Muttern und Schrauben mit kantigen Köpfen werden Schraubenschlüssel verwendet.

Obwohl viele Handwerkzeuge seit Jahrhunderten verwendet werden, hat sich die Qualität der Werkzeuge in den letzten Jahren entscheidend verbessert. Die Verwendung von innovativen Materialien macht die Handwerkzeuge leicht und gleichzeitig stabil.